Privatpersonen

Privatpersonen

Die ambulante ErgotherapiePraxis Kleeblatt behandelt Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen mit psychischen Problemen.

Indikationen

  • Personen, die ihren Alltag nicht mehr zu ihrer Zufriedenheit oder selbständig bewältigen können
  • um einem Klinikaufenthalt vorzubeugen
  • zur Stabilisierung nach einem Klinikaufenthalt
  • um soziale Fähigkeiten aufzubauen/zu erwerben
  • bei fehlender individueller, ausdrucksorientierter, sozialer, kognitiver oder beruflicher Handlungsfähigkeit
  • um Teilaspekte der diversen Handlungsfähigkeiten zu verbessern, neu kennenzulernen und anzuwenden

Anmeldung

Die ambulante Ergotherapie wird – wenn sie krankenkassenpflichtig sein soll – vom Psychiater oder Hausarzt verordnet. Sie ist dann eine Pflichtleistung der Krankenversicherer oder der Sozialversicherungen.

Sie können sich für die ambulante Ergotherapie selbst anmelden, müssen dann aber die entstehenden Behandlungskosten eigenständig tragen.

Ziele

Die Therapieziele werden beim Erstgespräch individuell auf Ihre momentanen Bedürfnisse abgestimmt. Mögliche Zielsetzungen und Beispiele dazu sind:

 

Individuelle Handlungsfähigkeit

Verbesserung der Tages- und Wochenstruktur (gestalten des Tages durch Prioritätensetzung)

Verbesserung der Alltagsbewältigung bezüglich:

  • Körperbewusstsein und Umgang (Umgang mit Hygiene und eigenem Körper)
  • Kontaktpflege (sich mit Freunden treffen, neue Kontakte knüpfen und pflegen)
  • Haushalt (Planung von Arbeiten wie einkaufen, kochen, putzen, waschen)
  • Beruf (sich selber in den gegebenen Arbeitsabläufen organisieren)
  • Umgang mit Finanzen (Geldbudget und –einteilung, Planung der Zahlungen)
  • Freizeitgestaltung (Zeit für Hobby finden, sich zutrauen ein Hobby auszuüben)
  • Mobilität (Fahrkarte lösen, öffentliche Verkehrsmittel benutzen)

 

Ausdruckszentrierte Handlungsfähigkeit

  • Förderung der eigenen Bedürfnisse im Ausdruck (wahrnehmen, spüren, gestalten, darstellen mit diversen Materialien)
  • Entdeckung der eigenen kreativen Fähigkeiten (kennenlernen neuer Materialien, erfahren, was daraus entsteht)
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens (Bewusstwerdung, Sicherheit, Vertrauen in eigene Handlungen gewinnen)

 

Soziale Handlungsfähigkeit

  • Förderung sozialer Kompetenzen (sich mit Freunden, Bekannten, im Verein treffen, an ein Konzert gehen)
  • Kontaktmöglichkeiten zulassen (mit Bekannten oder Fremden ein Gespräch führen)
  • Wirkung von Kontaktmomenten erfahren (wie wirke ich auf andere, wie wirken andere auf mich)
  • Konfliktthemen angehen (ansprechen von belastenden Themen, Missverständnisse klären)
  • Aufenthalt an öffentlichen Orten (sich an einem öffentlichen Platz mit regem Publikumsverkehr aufhalten)

 

Kognitive Handlungsfähigkeit

Wiedererlangen von eingeschränkten kognitiven Funktionen wie:

  • Konzentration (sich nicht ablenken lassen, ausdauernd sein)
  • Auffassung (Angaben aufnehmen, verarbeiten, Zusammenhänge erkennen)
  • Gedächtnis (sich etwas merken und wiedergeben können)
  • Reaktion (auf etwas reagieren können)

 

Berufliche Handlungsfähigkeit

  • Arbeitsabläufe optimieren, einüben, bewusst und sinnvoll gestalten (Prioritäten setzen, Pausen machen, sich bei Unsicherheiten informieren)

» Weitere Informationen erhalten Sie auf dem Flyer/Anreiseblatt unter Downloads.